Monthly Archive for Juli, 2011

Urlaub.

Schöne Grüße aus Stuttgart, Zürich, Basel, Strasbourg und Luxembourg. Ich bin gerade mit Tim bei massiver EuroTourMadness anzutreffen. Das Wetter ist wechselhaft aber skatebar und wir hustlen uns mit den verschiedensten Linsen vor der Nase durch den Süden. Weil wir Freunde mit Digitalkameras haben kann ich auch schon jetzt etwas vorweisen. Tim legt einen Postkarten verdächtigen Feeble an den Selnau-Banks vor und ich lege mit einen Kickflip über einen Poller noch einen oben dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tim Teichert – bs Feeble // Zürich

 

 

 

 

 

 

 

Maximilian von Lachner – Kickflip // Zürich

 

 

Gute Nacht.

2 Fotos #1

Eins: Pitchi mit einem frontside fifty fifty pop out im Parkhaus. Klick für Groß

Zwei: Wo wenn nicht hier? Crail to Tail vom Tim. Klick für Groß

 

Ein Tag mit…

Christian Pietrzok a.k.a “Pitchi”. Er wohnt momentan in Berlin und ist häufig in der Atillastraße anzutreffen, was vermutlich daran liegt, dass der Park nur 5min von seiner Haustür entfernt ist. Seine eigentliche Heimat ist allerdings Zossen ( etwa 25km von Berlin entfernt), wo wir zusammen vor 10 Jahren angefangen haben zu skaten. Inzwischen sind nicht mehr viele von uns am rollen, aber der harte Kern trifft sich immer noch regelmäßig zu gemeinsamen Sessions.


Christian Pietrzok – Portrait

Ich weiß nicht, ob ich jemanden kenne der mehr Ehrgeiz beim Skaten hat als Pitchi. Denn schließlich geht er ohne seine letzten 5 Tricks, die hintereinander klappen müssen, nicht nach Hause. Ich glaube daher kommen auch die ganzen Switch-Skills, aber lasst euch selber davon überzeugen.


Pitchi (Switchi) – Switch Heelflip

Es gibt sogar einen kleinen “DIY” Spot in Zossen, der besteht zwar nur aus einem Pole, allerdings sehr idyllisch gelegen.


Pitchi – Polejam

Der Tag war irgendwie sehr produktiv, im Gegensatz zu den letzten Malen, als uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Der Kickflip in Trebbin entstand auch noch auf den letzten Drücker, kurz bevor das Unwetter los ging.


Christian – Fakie FS Noseslide


Christian – Kickflip Wassergap

Vielleicht werd ich diese Art von Artikel als neue Kategorie einführen, also seid gespannt liebe Bloggerfreunde!

Die Legende.

Es ist zu allen Zeiten und allen in allen Welten, in allen Epochen und unter allen Völkern stets und immerdar üblich gewesen sich einen Rückzugsort zu schaffen. Batman und die Batcave, Superman/Weihnachtsmann und der Nordpol, Dr. Manhattan und der Mars. Der Spot ist unser Rückzugsort um, fernab von BMXern, betonieren und Axle-Stalls zu üben. Im Sommer 2010 wurde der Entschluss gefasst hier etwas zu schaffen, und wir begannen eine Quarterpipe aus dem Boden zu stampfen. Relativ naiv und ohne Messmaterialien für Längen, Flächen oder Räume, aber mit umso mehr Glück konnten wir mit ansehen wie die UrQuarter sogar den Winter über und bis heute noch ihre Fahne im Zeichen des D.I.Y. im Wind schwenkt. Nachdem wir also Blut geleckt hatten und der Zement unsere Haut bis hin zu den Inneren Organen zersetzt hatte begannen wir mit den Vorbereitungen für die Spine-Kombi im März.

 

Über ein verlängertes Wochenende hinweg konnten wir die Spine bauen, einen Weg legen und die Bank aufrichten. Und um das Bild zu komplettieren wurde eine weitere Quarter an die Bank gesetzt. Natürlich wollen wir auch weiterhin den Spot ausbauen um auch den TechDogs von der Strasse den Weg zu versüssen. Es ist nun ein LondonGap geplant.

 

Die vorbereitenden Aufräumarbeiten beginnen in der nächsten Woche. Jeder ist herzlich eingeladen auch einmal mit Hand anzulegen und seinen Stein zu setzen. Termine und Details können auf Facebook:Der Spot. verfolgt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lasst die Schaufeln klirren.

Dresden schafft sich ab!

Mit Dresden geht es seit Jahren stetig bergab. Es kommt immer häufiger zu Vorfällen, die erschreckend  verdeutlichen, welcher desaströsen Entwicklung wir entgegen blicken, ja sogar schon Teil sind. Der gebürtige Dresdener hat keine andere Wahl als der immer grösser werdenden Gefahr durch Touristen, aus dem Weg zu gehen. Touristen, oder „Menschen mit Reisehintergrund“ wie es politisch korrekt (keinesfalls der Realität der Strasse entsprechend) heisst, nehmen uns den Platz auf dem Curb weg und streuen Rollsplit in die Anfahrt der rechtschaffenen Dresdener. Wenn wir diese Entwicklung nicht schnellstmöglich unterbinden, wird es bald keine Skater mehr in Dresden geben. Nur noch Inliner. Ich fordere deshalb ein drastisch verschärftes Vorgehen gegen die Zuwanderer.

Ich bin einfach nur angewidert von dieser Rücksichtslosigkeit, mit der hier von Seiten der Touristen mit unseren schönen, ehrbaren Dresdener Ledges verfahren wird. Seht nur selbst.

Marius Werner – FrontBoard

Mit freundlichen Grüssen, der Zugezogene.