Archive for the 'Other' Category

Page 2 of 4

Spendenboard!

Ihr braucht ein neues Board und ‘nen neuen Spot? Dann haben wir genau das richtige für euch! Wir haben letztens beim 2er on fire für ein paar Runden im Park sogar Preise bekommen, unter anderem dieses superschicke Cleptoboard! Blöd nur das keiner von uns die Größe fährt…also anstatt das Ding zu verbrennen oder für 100€ bei eBay zu verkaufen, bieten wir es hier an. Und das war’s lang noch nich. Von dem Geld gehen wir nicht saufen, wir fahren auch nicht in den Urlaub oder gönnen uns ein paar neue Socken, nein, wir erweitern den DIY-Spot! Geplant ist eine Pocket mit Wallride in der dritten Kammer, und ob die zeitnah gebaut wird liegt an dir! Denn jeder Cent von dem Board wird in Zement umgewandelt. Also entweder ihr kauft das Board und spendet 50€ in die Spotkasse oder spendet 50€ Spotkasse und bekommt das Board umsonst!

Cleptomanicx Tjark Thielker Promodell in 7.625, für nen Fuffi ist es deins und im Herbst steht die Pocket, versprochen!

“Der Spot” DIY Projekt Mini

Tag 1: Vor ein paar Tagen saß ich mit Tim am Spot, wir haben uns überlegt wie wir unseren Spot erweitern wollen. Nach längerem Diskutieren haben wir uns im Endeffekt für eine Miniramp entschieden, die mit der zweiten Zelle verbunden werden soll. Soweit so gut, nur irgendwie ist das mit dem Bauen immer so eine Sache: keine Lust, keine Zeit, und diverse andere Ausreden stehen an der Tagesordnung. “Sorry, kann nicht, bin beim Friseur!” um nur mal ein Beispiel zu nennen (Gruß an Oli ;) ) . Da ich und Tim ne weile Urlaub/Ferien hatten, haben wir uns gleich am nächsten Tag getroffen und das Projekt Miniramp in Angriff genommen – mit tatkräftiger Unterstützung von David.

kurz bevor es mit der Mini los ging

Wir haben zuerst den Table mit Betonplatten und  diverse andere Steinsorten zurecht gelegt, mit Schutt gefüllt und anschließend betoniert. Tag 1 war zu Ende und wir ziemlich k.o.

Der Anfang ist gemacht

Tag 2:

Gegen Mittag gings wieder los: Schubkarre, Schippen und Kellen aus Tims Garten eingesackt und ab zum Spot damit! Vorher haben wir natürlich noch die Holzplatten für die Tranny zurechtgesägt. Wir hatten uns für eine Höhe von 70cm entschieden und einem Radius von ungefähr 120cm. Die Form wurde dann erstmal ordentlich mit großem Gestein und Schutt gefüllt. Ein paar Ladungen mit der Schubkarre und das Ding war erledigt. Wir waren irgendwie selber erstaunt wie schnell wir vorangekommen sind und haben uns entschlossen, eifrig weiter zu bauen und mit dem Betonieren anzufangen.

shape wird betoniert

Zement!

fleißig fleißig!
Tim konzentriert bei der Arbeit, Ich hab Pause :P

Nils hat uns nach seinem Feierabend auch noch kurz geholfen, den Beton zu mischen etc… Das Shape zu betonieren ist recht anstrengend, immer und immer wieder reiben und glatt ziehen. Die erste Seite war also fertig und wir auch. Feierabend!

Tag 3: Acht Leute!? Naja zumindest kurzfristig! Die zweite Seite steht an. Auf dieser Seite soll ein kleiner Volcano mit eingebaut werden, um in die zweite Zelle zu gelangen und Lines fahren zu können. Wieder heißt es Steinplatten schleppen, Schutt holen, mauern, diverse Wassereimer füllen, Beton anrühren, shapen…

Baustelle

David, Nils, Tim und Kalle!
Fleißige Bienen! Danke Nils, Kalle, David und Tim natürlich! (auch Lukas der nicht im Bild ist!)

Erstaunlich ist eigentlich, wie billig man eine Miniramp bauen kann! Wir haben pro Seite vier Zementsäcke gebraucht, also acht insgesamt und zwei Estrichmatten für die Quarter. 25 Euro für Zement und zehn Euro für die Matten. Steine vom Schuttberg, Wasser aus der Pfütze und günstige Arbeitnehmer, die auch für ne Wurst oder ein Steak ihr letztes Hemd geben! Ihr fragt euch sicherlich was mit dem Coping passiert. Ich kann euch sagen, selbst dafür geben wir kaum Geld aus. Das Coping wird selber gegossen, nur die Gussform hat uns ein paar Euro gekostet. Wir sind leider noch nicht ganz fertig mit dem Coping gießen, in ein bis zwei Wochen werden wir die Mini fertig bauen und nochmal einen Tag für den Volcano und das Coping opfern.

fast fertig
David und Ich beim shapen.

In drei Tagen kann man mal eben ne Miniramp bauen – wenn man Zeit hat. Ein Tag für den Rest und dann wird fröhlich geschreddet! Termin zur Einweihung bekommt ihr natürlich noch. Wer auch noch Infos auf Facebook will kann sich hier umschauen: “Der Spot“.

 

Owl Riders Malmö Tour 2011

Zum mittlerweile dritten Mal verbrachten wir eine Woche im Sommer im südschwedischen Malmö. Einige von euch werden das schon mal gehört haben, hoff ich doch stark!
Malmö ist seit “Strongest of the Strange”, Pontus Alv’s erstem Film für seine D.I.Y. Spots bekannt. Natürlich ist in den letzten Jahren dort einiges passiert…Spots wurden zerstört, Spots wurden gebaut. Die Geschichte könnt ihr euch in Pontus Alv’s neuen Streifen “In Search of the Miraculous” anschauen. Der Film hat schon einige Leute motiviert in den nächsten Baumarkt zu fahren und aus ein paar Säcken Zement einen schönen Spot zu bauen!

Dieses Jahr sah die Crew folgendermaßen aus: Masl Donat, Robert Porth, Felix Krause und Tim Teichert.

Los ging die Reise hier in Dresden. Wir trafen uns mit gefühlten 3,48t Gepäck am Hauptbahnhof und fuhren mit dem Zug nach Berlin. Dort hatten wir noch ein paar Stunden Zeit um unsere Däumchendreh-Skillz zu verbessern. Nach Sonnenuntergang kam dann der Nachtzug nach Malmö, also ab mit dem Gepäck in die engen Schlafwagen.
Nach einer halben Hand voll Schlaf waren wir dann früh um 6 Uhr in Malmö. Vollgepackt mit Vorfreude haben wir es dann doch ohne Busticket ans andere Ende der Stadt zum Campingplatz geschafft. Aber es ist nicht nur ein ganz normaler Campingplatz, es ist ein Campingplatz der 3 Steinwürfe (Masl schaffts vielleicht mit 2) vom legendären Sibbarp Skatepark entfernt ist. Und wenn man dort ist, ist auch der Strand nicht weit! Also haben wir schnell die Zelte aufgebaut. Lief nicht ganz reibungslos, aber sie standen! Und gleich danach zum Morgensport die ersten Lines im Park drehen. Komplett stoked vom Park wollte keiner vom Brett absteigen. Erst als die Sonne am Zenit stand und langsam Mittagszeit war haben wir die Füße von den Boards genommen. Und da wir eh gleich am Park wohnten, hat man öfter “Wollen wir kurz noch ne Runde drehen?” gehört. Aus der kurzen Runde wurde dann auch so gut wie immer eine stundenlange Session.

Wie schon gesagt ist Malmö bekannt für seine DIY Spots. Also haben wir wieder die Busfahrer angelächelt und sind so komfortabel zu den Spots gekommen. Ich erinner mich noch an den ersten Malmö-Trip, als wir mit einer Handykarte und dem Kingpin-Magazin mit Malmö-Artikel stundenlang durch die Stadt gepusht sind um die Spots zu finden.
Ich fang mal mit dem Train Bank Skatepark an. Auf einem schmalen Weg zwischen Zuggleisen und Industriegelände wurden auf Schräge Platten mehrere Betonrampen gebaut. Es wurden jedes Jahr mehr als wir da waren, und jedesmal wurden die Lines länger und schneller.

Dann noch den recht neuen Spot namens Hullet (schwedisch für “Loch”). Auf dem gleichen Gelände des berühmten Steppe Side Bowl, der leider vor ein paar Jahren zerstört wurde, stehen wieder neue Obstacles. Der Name kommt vom Bowl der dort steht. 2m tief, 2m Durchmesser, 2m Radius. Ill Shit… Dieses Jahr kam noch der riesige Channel und eine Corner dazu. Fazit: Hart zu fahren, aber macht extrem viel Spaß!

Dann gibt’s noch den großen Skatepark im Norden Malmös auf Västra Hammen. Ein typischer Ami-Skatepark. Die Bowl-Landschaft ist riesig, ebenso die Streetfläche mit losen Obstacles, die man sich nach Belieben hin und her rücken kann. Auch der legendäre Ultra Bowl ist dort. Krasses Ding…mehr kann ich dazu nicht sagen!

Auf meinem Flickr Account findet man ne Menge Fotos von dem Trip, und auch die neuen Fotos von den Trip mit Max. Da kommt in naher Zukunft auch noch was von seiner Seite ;)

 

2 Fotos #1

Eins: Pitchi mit einem frontside fifty fifty pop out im Parkhaus. Klick für Groß

Zwei: Wo wenn nicht hier? Crail to Tail vom Tim. Klick für Groß

 

Ein Tag mit…

Christian Pietrzok a.k.a “Pitchi”. Er wohnt momentan in Berlin und ist häufig in der Atillastraße anzutreffen, was vermutlich daran liegt, dass der Park nur 5min von seiner Haustür entfernt ist. Seine eigentliche Heimat ist allerdings Zossen ( etwa 25km von Berlin entfernt), wo wir zusammen vor 10 Jahren angefangen haben zu skaten. Inzwischen sind nicht mehr viele von uns am rollen, aber der harte Kern trifft sich immer noch regelmäßig zu gemeinsamen Sessions.


Christian Pietrzok – Portrait

Ich weiß nicht, ob ich jemanden kenne der mehr Ehrgeiz beim Skaten hat als Pitchi. Denn schließlich geht er ohne seine letzten 5 Tricks, die hintereinander klappen müssen, nicht nach Hause. Ich glaube daher kommen auch die ganzen Switch-Skills, aber lasst euch selber davon überzeugen.


Pitchi (Switchi) – Switch Heelflip

Es gibt sogar einen kleinen “DIY” Spot in Zossen, der besteht zwar nur aus einem Pole, allerdings sehr idyllisch gelegen.


Pitchi – Polejam

Der Tag war irgendwie sehr produktiv, im Gegensatz zu den letzten Malen, als uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Der Kickflip in Trebbin entstand auch noch auf den letzten Drücker, kurz bevor das Unwetter los ging.


Christian – Fakie FS Noseslide


Christian – Kickflip Wassergap

Vielleicht werd ich diese Art von Artikel als neue Kategorie einführen, also seid gespannt liebe Bloggerfreunde!