Skateboardtravel á Paris

Wie schon im letzten Jahr war mir auch in diesem Sommer ein sozialpädogischer Skateurlaub als Guide im Skatecamp von skateboardtravel vergönnt. Dass das ganze bei ca. 80 Teilnehmern nicht immer total gechillt ist und man nicht alle Freiheiten eines normalen Skate-Trips mit den Homies genießen kann, dürfte auf der Hand liegen. Da es sich aber bei der französischen Hauptstadt um eine der europäischen Skateboard-Metropolen handelt und der Spaß für mich als Guide ohnehin kostenlos war, kann man über kleinere Unannehmlichkeiten (und immer wiederkehrende Fragen nach dem Preis meines Setups) hinwegsehen. Und irgendwie findet man doch recht schnell Gefallen daran, den Teilnehmern für ihre Schandtaten Spüldienst aufzubrummen und bei dämlichen Fragen mit ebenso dämlichen Antworten zu kontern.

Nosewheelie

Gleich am Abend des ersten Tages wurden die Nerven sämtlicher Skate-Guides allerdings auf eine harte Probe gestellt als auf dem Weg vom Spot zurück ins Camp blöderweise alle von uns angepeilten Busse und Metro-Linien alles andere als planmäßig verkehrten. Mit einer viel zu großen Gruppe von ca. 50 Kids um 23 Uhr durch Paris zu irren ist dann doch nicht gerade das, was man sich unter einem gelungenen Skate-Urlaub vorstellt…aber naja shit happens.

FilmingIn Sachen Skaterei lief’s dieses Jahr bei mir auf jeden Fall schon mal weitaus besser als im Vorjahr. Geht halt doch alles besser mit zwei heilen Füßen. So verbrachte ich die meiste Zeit auf dem Brett und nicht hinter der Kamera. Gut so.
Nichtsdestotrotz hab ich natürlich den ein oder anderen freshen Move auf Tape mit nach Hause gebracht. Darunter auch ein paar Tricks von Daniel Ledermann. Nie gehört den Namen? Ich vorher auch nicht. Spätestens als ich am zweiten Tag aus den Augenwinkeln einen first try Hardflip die 3er Blöcke erspähte, war jedoch klar, dass man sich den Namen wohl besser merken sollte.

Abends nach dem Skaten floss das Bier traditionell aus den drolligen 25cl-Flaschen (es sei denn man hatte seinen Signature-Bier-Humpen dabei) begleitet durch Sound aus dem Ghettoblaster oder Blockbuster wie “Werner – Beinhart” auf dem Netbook – Proohoost!

Was mir schließlich vom diesjährigen Paris-Trip noch äußerst schmerzhaft im Gedächtnis bleibt, ist der morgendliche Gang zum Waschhaus. Warum? Nachdem ich letztes Jahr fatalerweise ohne Badelatschen angereist war, hatte ich diesmal Vatters beste Massage-Latschen aus den 70ern im Gepäck. Das Massage-Feeling entpuppte sich blöderweise als derbe nachziehender Schmerz bei jedem Schritt. Kopfschuss für denjenigen, der die Dinger auf den Markt gebracht hat!!

War auf jeden Fall ne feine Woche. Dank geht raus an alle Guides und Martin von skateboardtravel für die coole Zeit!

Paris


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